Poker in der Spielbank Feuchtwangen

Dies sind meine Erfahrungen bei einem Poker Turniere in Feuchtwangen. Hier finden Sie alle Basisinformationen über die Spielbank Feuchtwangen und hier ist mein Erfahrungsbericht zur Spielbank Feuchtwangen.

Hier die Fakten zum Poker Turniere in Feuchtwangen:

  • Deep Stack Turbo in der Variante Texas Hold´em No Limit
  • Buy-In 50 Euro davon fließen 90% in den Pot.
  • 10% Gebühr für die Spielbank
  • Startstack: 10000 Chips
  • Blinds starten bei 50/100
  • Levelerhöhung alle 15 Minuten
  • Modus: Freeze-Out
  • Turnierbeginn: Dienstag und Donnerstag um 20 Uhr
  • Teilnehmer: 30 (voll besetzt)
  • Pot: 1350 Euro
  • Bei 30 Teilnehmern werden vier Plätze bezahlt
  • Verteilungsschlüssel: 38%/28%/20%/14%
  • Preisgeld: 1. Platz: 510 Euro, 2. Platz: 380 Euro, 3. Platz: 276 Euro, 4. Platz: 190 Euro

Parken Casino FeuchtwangenAm 07.08.2014 habe ich am Deep Stack Turbo in Feuchtwangen teilgenommen. Angemeldet habe ich mich über die Webseite der Spielbank, dort habe ich den Buy-In von 50 Euro per Kreditkarte bezahlt. Gut vier Stunden vor Turnierbeginn mache ich mich auf den 200 Kilometer langen Weg nach Feuchtwangen. Trotz der vielen Baustellen erreiche ich die Spielbank gegen 18:30 Uhr. Die Dame am Einlass erkennt nach dem Aufnehmen der Personalien sofort, dass ich für das Turnier angemeldet bin, und händigt mir neben der Eintrittskarte das Turnierticket aus. Bis jetzt haben sich sechs Personen angemeldet. Nach einem Rundgang durch das Casino und einem Abendessen im Restaurant kehre ich um 19:45 Uhr in den Pokerbereich zurück. Ein Blick kurzer Blick auf die Anzeigen – das Turnier ist ausverkauft und beginnt an drei Tischen mit je 10 Spielern. Die Tische wirken nicht besonders gepflegt, man sieht das hier viel gepokert wurde. In der Spielbank Feuchtwangen wird mit nur einem Kartendeck gespielt, welches der Dealer per Hand mischt. Die Dealer haben ihr Handwerk gelernt und das Spiel geht zügig vonstatten.

Das Poker Turnier:

Poker Spielbank FeuchtwangenIch beginne das Turnier an Platz fünf am Tisch eins, direkt gegenüber dem Dealer. Heute habe ich mir eine Mischung aus Positionsspiel und tighter Spielweise vorgenommen. Dabei will ich nicht zu früh ausscheiden, denn trotz des geringen Buy-Ins war die Anfahrt sehr lang. Schnell beobachte ich, dass sich nur wenige der Spieler, untereinander kennen. Viele sind von der naheliegenden Raststätte gekommen oder spielen hier nur gelegentlich. Ich habe viel Zeit die Kontrahenten zu studieren, da ich nicht ein spielbares Blatt bekomme. Selbst wenn ich hinten sitze und mit „Nichts“ calle, erhöht der Big Blind oder Small Blind. Nach 45 Minuten habe ich drei Flops gesehen. Die Blinds stehen jetzt bei 300/600 und mein Stack ist auf 7000 Chips geschrumpft.

Ganz anders die Action meiner Mitspieler. Hier jagt ein Full House das Nächste und noch vor der ersten Pause sind sechs Spieler aus dem Turnier ausgeschieden. Der Floorman setzt immer die hohen Stacks zusammen an einen Tisch. Während kleine und mittlere Stacks an den restlichen zwei Tischen bleiben. Nach der Pause geht es Schlag auf Schlag in weniger als 45 Minuten steht der Final Table. Richtig Stolz bin ich nicht diesen erreicht zu haben, denn ich habe auch in dieser Zeit wenig gespielt. Zweimal habe ich Glück und kann aus guter Position, die All-Ins kleiner Stacks callen dadurch, und durch ein paar All-Ins aus mittlerer Position, habe ich mir einen Stack von 13000 Chips aufgebaut. Der Chipleader hat bereits 85000 Jetons, die restlichen Chips verteilen sich relative gleichmäßig auf die anderen acht Spieler. Der Final Table beginnt im Level 9 die Blinds stehen bei 1000/2000 Jetons.

Gleich die erste Hand bringt mir Könige, ich sitze jedoch in zweiter Position. Jetzt All-In und auf einen Call hoffen, wäre die richtige Entscheidung, ich hingegen calle nur. Gleich zwei Spieler gehen mit der Big Blind checked und so wird der Flop von vier Spielern gesehen. Flop Ass – Ass – Neun! Ich sitze vorn und schiebe. Erster All-In, zweiter All-In und dritter All-In. Der Verzweiflung nahe muss ich die Könige niederlegen. Heads Up: Ass – König, Ass – Bube und ein Paar Neuner. Turn und River sind Blanks, das Turnier wird mit neun Spielern fortgesetzt. Der unterlegene Spieler geht zwei Runden später All-In ich sitze mit ein Paar Sechsen im Big Blind und calle mit 8000 Chips. Er hat 15000 Chips und zeigt Dame – Dame. Flop: 6 – 2 – 2!!! Full House, der River bringt sogar noch die vierte Sechs, das erste Mal Vierlinge im Casino. An Position acht gehe ich in die zweite Pause. Die Blinds nach der Pause stehen bei 2000/4000 und ich brauche dringend eine Verdopplung meiner Jetons. Der ehemalige Chipleader ist nun Short Stack und scheint ziemlich viel Frust zu schieben.

Poker Casino FeuchtwangenGut fünf Minuten nach der Pause, gibt mir der Dealer Dame – König in Pik. Fünf Spieler sind weg. Ich schiebe meine 16000 Chips in die Mitte. Ein richtig gutes Gefühl habe ich nicht, jedoch muss ich die Hand bei nur noch vier Big Blinds, spielen. Es kam, wie es kommen musste. Ich bekomme den Call. Heads Up: Dame – König Pik gegen zwei Achter. Rainbow Flop ohne Treffer, der Turn und der River bringen nichts. Ich beende das Turnier auf Platz acht.

Nach einem Bier an der Bar und ein paar Runden Black Jack, sehe ich mir noch das Heads-Up an. Dieses verläuft recht einseitig, da der Chipstand des Short Stacks nur 20 Prozent beträgt. Nach gut vier Stunden ist das Turnier in Feuchtwangen beendet. Spieler, welche das Glück haben, sich einen Platz am Cash Game Table zu sichern, spielen dort weiter. Ich hingegen trete die Heimreise an.

Fazit Poker im Casino Feuchtwangen

Positiv überrascht haben mich die schnellen und fehlerlos agierenden Dealer. Auch der Floorman hatte beim Zusammensetzen der Tische ständig alles im Blick. Wer sich gerade in der Nähe von Feuchtwangen befindet, dem kann ich das Casino zum Pokern nur empfehlen. Das Ambiente lässt etwas zu wünschen übrig, jedoch wird hier sehr konzentriert gespielt. Man merkt deutlich, dass viele Spieler nicht nur zum Spaß hier sind. Völlig unverständlich hingegen ist die Gebühr von 10 Prozent, denn sie geht nicht in einen extra Topf, sondern wird direkt vom Casino einbehalten. Gerade bei so einem kleinen Pot, sollte das Management der Spielbank überlegen, wie sie hier etwas verändern können.