Krypto Online Casinos

Der Hype um die Kryptowährung Bitcoin hat eigentlich schon wieder deutlich nachgelassen. In meinen Augen genau der ideale Zeitpunkt, unabhängig von einem allgemeinen Trend, die Krypto Online Casinos mal etwas genauer zu beleuchten. Mit dem aufkommenden Hype der Kryptowährungen implementierten ein paar der führenden Anbieter bereits vor Monaten die Zahlungen mit den neuen Währungen. Wie hat sich die Thematik entwickelt? Werden mittlerweile auch andere Crypto-Coins außer Bitcoin unterstützt? Und welche Vorteile erwartet uns als Spieler, wenn wir heutzutage noch bevorzugt mit Crypto unser Spielkonto aufladen?

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Wie funktionieren Zahlungen per Bitcoin im Online Casino?

Zahlungen mit den Kryptowährungen im Online Casino unterscheiden sich nicht wirklich grundlegend von anderen Zahlungsmethoden. Ein Einzahlungsbetrag wird festgelegt, danach stellt das Online Casino seine persönliche Bitcoin Wallet-Adresse zur Verfügung. Nun muss manuell eine Bitcoin-Zahlung auf diese Adresse angestoßen werden. Sobald in der Blockchain (Bitcoin-Transaktionsnetzwerk) die Transaktion bestätigt wurde, wird das Guthaben gutgeschrieben. In der Regel dauert das wenige Minuten. Manchmal auch bis zu 2 Stunden. Eine Auszahlung auf das persönliche BTC-Konto läuft identisch ab. In diesem Fall wird im Kontoprofil bei der Auszahlung als Option eine Bitcoin-Adresse angegeben. Nach Festlegung des Auszahlungsbetrages wird das Guthaben auf diese Methode ausgezahlt.

Welche Krypto-Währungen werden angeboten?

Am häufigsten werden Spiele hier auf den klassischen Bitcoin zu treffen. Bei dieser Währung handelt es nach wie vor um die bekannteste und am meisten genutzte Kryptowährung. Aber auch deren Konkurrenten wie zum Beispiel Ethereum oder das neue BTC Cash werden mittlerweile von ein paar Glücksspielanbietern als Methode akzeptiert. In der Regel setzt die Mehrzahl aber auf den Klassiker Bitcoin!

Wie eröffnet man ein Konto für Bitcoin oder eine andere Kryptowährung?

Bei Kryptowährungen wie zum Beispiel Bitcoin handelt es sich um digitale und dezentralisierte Währungen. Digital, da die Guthaben eigentlich aus digitalen Datensätzen stehen. Dezentral, weil hinter dieser Währung weder eine Großbank noch ein Land steht. Grundidee von Kryptowährungen war, Bürgern die Macht über eine Währung zu geben. Klassische Währungen wie Euro oder US-Dollar werden von Staaten, Ländern und Großbanken kontrolliert. Kryptowährungen wie Bitcoin werden über ein dezentralisiertes Computersystem organisiert. An diesem kann jeder teilnehmen, der seine Rechenleistung dem Netzwerk zur Verfügung stellt. Sogenannte Bitcoin-Guthaben lagern auf sogenannten digitalen Geldbörsen (Wallet).

Das Bitcoin Wallet: Die digitale BTC-Geldbörse


Online kann bei Wallet-Anbietern eine entsprechende digitale Geldbörse eröffnet werden. Im Grunde genommen eine Art Konto für die Bitcoin. Zugang zu dieser Geldbörse haben nur die Kunden selbst. Die Geldbörse wird über mehrere Passwörter abgesichert. Auf dieser digitalen Geldbörse lagern die persönlichen Bitcoins und können von dort versendet werden. Alternativ kann an diese Bitcoin-Adresse auch Guthaben geschickt werden, was dann auf dem persönlichen Konto landet. Die Eröffnung eines solchen Kontos ist kostenlos und kann bei Dienstleistern wie zum Beispiel Bitcoin.de oder blockchain.com/de/ durchgeführt werden. Anbieter wie Coincentral erlauben die Eröffnung eines solchen Kontos auch komplett anonym.

Wie zahlt man in ein Kryptokonto ein?

Hier müssen wir kurz differenzieren. Wer sein Bitcoin-Wallet bei einem Anbieter innehält, der auch Einzahlungen gestattet, kann sein Bitcoin-Konto direkt bei diesem Anbieter aufladen. Über eine Kreditkartenzahlung, Sofortüberweisung oder klassische Banküberweisung wird an den Anbieter Geld überwiesen. Dieser zahlt im Gegenzug die Kryptowährung auf das Wallet. Eine Gebühr behält dieser. Wer sein Bitcoin-Konto bei einem Anbieter besitzt, der keine Zahlungen unterstützt, kann einen Drittanbieter wie anycoindirect nutzen. In der Regel fallen zusätzliche Gebühren an. Auch bei den Drittanbietern wird eine Einzahlung über eine klassische Zahlungsmethode gewählt. Bei diesen wird die persönliche Bitcoin-Adresse als Zieladresse für die Bitcoin hinterlegt. Nach der durchgeführten Zahlung zahlt der Drittanbieter dann die Bitcoins auf das persönliche Konto.

Vor und Nachteile von Krpytowährungen als Zahlungsmethode

Der wohl wichtigste Aspekt, der beachtet werden muss, wenn Kunden Bitcoin zur Zahlung auf ihr Online Casino Konto nutzen werden, dass diese Währungen deutlichen Kursschwankungen unterliegen. So stieg der Bitcoin im Zeitraum 2016-2017 von 600 Euro auf knapp 11.000 Euro. Mittlerweile liegt der knapp unter 6.000 Euro. Diese Kursschwankungen können kurzfristig auftreten. Ein Kursverfall von 20% über Nacht kann vorkommen. Es kann aber genauso gut sein, dass der Kurs über Nacht um einen solchen Wert wieder ansteigt. Für Spieler bedeuten diese Kursveränderungen ein Risiko. Sinkt der Kurs, sind die Gewinne auf dem Konto im Online Casino weniger wert. Steigt hingegen der Kurs, sind die Guthaben dann natürlich auch mehr wert. Spieler, die auf Nummer sicher gehen wollen und Risiken minimieren möchten, wird das eher abschrecken. Dieser Spielertyp fürchtet den Kursverfall. Risikofreudige Spieler, sehen in den potentiellen Kursveränderungen eine Möglichkeit, ihre Gewinne noch mal erhöhen zu können. Diese glauben an den Kursanstieg.

Außerdem werden Bitcoinzahlungen und das Bitcoin-Netzwerk nicht von Großbanken oder Staaten reguliert. Es gibt hier nicht das eine große Unternehmen, an das sich Kunden wenden können, wenn sie zum Beispiel Coins auf ein falsches Bitcoin-Konto überwiesen haben. Im Normalfall kann eine solche Buchung nicht rückgängig gemacht werden. Das liegt nicht zuletzt an dem Aspekt, dass eine Vielzahl dieser Bitcoin-Konten anonym eröffnet wurden. Für die Erstellung eines Bitcoin-Kontos müssen keine persönlichen Daten hinterlegt werden. Anonymität wird hier großgeschrieben. Wenn mal etwas schiefläuft, wie eben beschrieben und sich ein Tippfehler in die Bitcoin-Adresse schleicht, landet die Zahlung auf einem fremden Bitcoin-Konto. In der Regel wird man nicht rausfinden können, wem dies gehört und muss das Geld abschreiben.

Mittlerweile stimmt der Vorteil der Dezentralität nicht mehr wirklich. Das chinesische Industriekonglomerat BitMain besitzt mittlerweile über 51% der Netzwerkanteile. Aktuell noch aufgeteilt in zwei Unternehmen, beides aber BitMain-Töchter. Theoretisch wäre hier eine Kursmanipulation möglich. Hier wird sich in Zukunft zeigen, wie sich die Währung weiterentwickelt und wie das Unternehmen agiert.

Wenn es aber einen entscheidenden Vorteil gibt, wieso eine ganze Reihe Spieler heutzutage diese Währungen zum Ein- und auszahlen im Online Casino nutzen, dann sicherlich die schnellen Bearbeitungszeiten. Die Zahlungen werden meist relativ zeitnah durchgeführt. Außerdem bieten Online Casinos, die Bitcoin-Zahlungen erlauben, Bitcoin-Tradern ein Tool zur Gewinnmaximierung. Ein gewisser Prozentsatz der Tageskursgewinne wird Online im Online Casino eingezahlt und mit Glück so vermehrt.